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Dentallexikon - A

  • Abformung, Abdruck

    Möglichst naturgetreue (bei Präzisionsabdrücken im µ - Bereich (1000stel Millimeter)) Abformung des Kiefers oder der Zähne. Die Negativform wird zur Weiterverarbeitung mit speziellen Hartgipsen ausgegossen.
  • Abrasion

    Abrasion ist der Abrieb an Zahnhartsubstanz, der in der Funktion der Zähne zueinander, also beim Kauen und bei unwillkürlichen Bewegungen v. a. Nachts beim "Knirschen" und beim gründlichen Zähneputzen entstehen kann.
  • Abrasivität

    Begriff für das Abscheuern von Zahnhartsubstanz durch Zahnpasten. Es gibt unzählige Zahnpasten, deren Abrasionsstoffe (meist Bimsstein) nicht bekannt gegeben werden müssen, da Zahnpflegeprodukte dem Kosmetikgesetz unterliegen. Am intakten Schmelz können die Abrasionsstoffe keinen weiteren Schaden anrichten. Dagegen können beträchtliche Schäden (keilförmige Defekte) an freiliegenden Zahnwurzeln in Kombination mit einer zu harten Zahnbürste und falscher Putztechnik auftreten.
  • Abszess

    Durch Bakterien (meist Staphylokokken und Streptokokken) verursachte begrenzte, abgeschlossene Eiteransammlung.
  • Adental

    Zahnlos.
  • Adhäsion

    Anziehungskraft ("Klebekraft") zwischen den Molekülen versch. Körper. Die Adhäsionsprothese bedient sich dieser Kräfte zum Halt der Prothesenbasis an der Schleimhaut.
  • Adrenalin

    Hormon des Nebennierenmarkes. Reguliert durch Zusammenziehung der Hautgefäße und Erweiterung der Herzkranzgefäße den Blutfluss des Körpers und die Speichelsekretion.
  • Äskulapstab

    Stellt das Symbol der ärztlichen Kunst mittels einer einen Stab umringelnden Schlange dar: Kopf nach rechts = Zeichen der Ärzte, Kopf nach links = Zeichen der Zahnärzte, Kopf nach links über einer Schale = Apotheker
  • Air-Flow®-System

    Sog. Pulverstrahlsystem zur Entfernung von Genuss- und Nahrungsmittelverfärbungen (Nikotin, Kaffee, Tee, Rotwein) auf den sichtbaren Zahnflächen. Einem unter Druck stehenden Luft-Wasser-Gemisch (Spray) wird ein auf die Zahnhärte abgestimmtes Salz (Natriumkarbonat, NaHCO3) in Pulverform beigemischt, welches von der Härte her den Zahnschmelz nicht angreift, die Verfärbungen aber auch an sonst unzugänglichen Nischen u. Winkeln restlos entfernt.
  • Alveolarfortsatz

    Der auf den Gegenkiefer zeigende Teil eines Kieferknochens.
  • Aktivator

    Dieses herausnehmbare Behandlungsgerät kommt bei Patienten mit Unterkieferrücklage zum Einsatz und bewirkt eine Bissumstellung mithilfe der körpereigenen Muskelkräfte.
  • Alveole

    Zahnfach im Kieferknochen (Alveolarfortsatz) zur Aufnahme der Zahnwurzel; die Form entspricht dem Negativ der Wurzel.
  • Amalgam

    Füllungsmaterial; heute in der Zahnmedizin nur noch als eine "Legierung" aus den Metallen Silber u. Zinn und dem Vermischen mit Quecksilber als "Silberamalgam" gebräuchlich.
  • Anästhesie

    Anästhesie ist das Ausschalten der Schmerzempfindung an den Zähnen durch Narkose.
  • Analgetika

    Auf das zentrale Nervensystem symptomatisch wirkende Schmerzmittel (meist in Tablettenform).
  • Anamnese

    Vorgeschichte einer Erkrankung; i.d.R. nach glaubhaften Angaben des Patienten.
  • Anomalie

    Fehlbildung, Abweichung von der Norm, Unregelmäßigkeit. In der ZHK hauptsächlich gebraucht im Zusammenhang mit Zahnfehlstellungen.
  • Antagonist

    Gegenkörper, Gegenzahn, d.h. der Zahn (Zähne), der (die) beim Schließen der Kiefer auf seinen Antagonisten trifft.
  • Antibakteriell

    Biologische, chemische, mechanische oder thermische Schädigung zur Abtötung von Bakterien.
  • Antiseptikum

    Mittel gegen Wundinfektionen.
  • Apex

    Wurzelspitze eines Zahnes.
  • Apikal

    Lagebezeichnung: an der bzw. zur Wurzelspitze eines Zahnes.
  • Approximal

    Zwischen zwei Zähnen gelegen; dem Nachbar(-zahn) zugewandt.
  • Arthrose

    Gelenkveränderung. Frühsymptome beim Kiefergelenk sind Knacken, erschwerte Mundöffnung, Kraftlosigkeit beim Kauen.
  • Artikulation

    Verschiebung der oberen u. unteren Zahnreihen gegeneinander unter Zahnkontakt.
  • Artikulator

    Gerät das mithilfe eingesetzter Kiefermodelle die Nachahmung der Kieferbewegungen mit begrenzter Genauigkeit zulässt.
  • Aseptisch

    Keimfrei.
  • Aufbissschiene

    Herausnehmbares Behandlungsgerät (i.d.R. aus Kunststoff) bei Kiefergelenksbeschwerden, gelockerten Zähnen, Knirschen, kieferorthopädischer Behandlung usw.